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Заказ 24490 (150 грн.) 03.07.2016 13:14
ВАРІАНТ №4 I. WORTSCHATZ ZUM TEXT die Wissenschaft наука verwechseln змішувати, путати, приймати одне за друге primär первинний, основний aufklären розкривати, виявляти, знаходити erklären пояснювати entdecken виявляти, знаходити überführen (Gen.) викривати, виявляти, обвинувачувати rechtswidrig протиправний, протизаконний fassen ловити, хватати feststellen установлювати, констатувати, визначати der Grundsatz основне положення, принцип zusammenfassen узагальнювати, резюмувати, підводити підсумки vorgehen діяти, приймати міри das Mittel засіб, спосіб das Werkzeug знаряддя, гармата, інструмент der Beweggrund мотив, причина, спонукання das Vorgehen образ дії die Art вид, рід, спосіб der Anlass повод, причина der Ansatzpunkt відправна точка die Beweisführung представлення, доказ, аргументація die Vernehmung допит, опитування die Verhinderung запобігання, відвернення (das Verhindern) obliegen вменятися в обов’язки, належати die Spur слід, відбиток der Abdruck відбиток die Spurenkunde трасологія (розділ криміналістики) die Datenverarbeitung обробка даних die Sache справа, річ, предмет die Zeugenaussage свідчення der Tatort місце злочину, місце події, випадку der Befund дані (результати) огляду (обстеження); висновок ergreifen піймати, хватати vervollkommnen удосконалити der Beweis доказ der Bericht звіт, рапорт, повідомлення, донесення die Spurensicherung фіксація слідів, забезпечення збереження слідів auswerten аналізувати, обробляти, оцінювати, узагальнювати der Tathergang хід злочину die Durchsuchung обшук die Verbrechensverhütung запобігання злочину II.Техт Kriminalistik Die Kriminalistik ist eine selbständige Wissenschaft, die jedoch mit dem Straf- und Strafprozessrecht eng verbunden ist. Die Kriminologie wird nicht selten mit der Kriminalistik verwechselt. Beide Wissenschaften (Kriminologie und Kriminalistik) haben etwas mit dem Verbrechen zu tun. Während sich jedoch der Kriminalist primär mit der Aufklärung von Delikten beschäftigt, interessieren den Kriminologen vor allem die Ursachen des kriminellen Verhaltens; er versucht also das Kriminalwerden zu erklären. Der Kriminalist will die Tat entdecken bzw. den Täter (Tatverdächtigen) fassen und ihn der Tat überführen; er will die Tat aufklären. Als "aufgeklärt" gilt eine (rechtswidrige) Straftat dann, wenn für diese nach dem polizeilichen Ermittlungsergebnis ein mindestens namentlich bekannter oder auf frischer Tat ergriffener Tatverdächtiger festgestellt worden ist. Die Grundsätze der Kriminalistik werden durch die sogenannten "Sieben goldenen W" zusammengefasst: - wer (hat die angezeigte Straftat begangen?); - was (hat der Täter getan oder unterlassen; Handelt es sich überhaupt um eine Gesetzesverletzung?); - wann (an welchem Tag und zu welcher Tageszeit wurde sie verübt?); - wo (an welcher Örtlichkeit wurde die Tat ausgeführt?); - wie (ist der Täter vorgegangen; hatte er Helfer?); - womit (welche Mittel und Werkzeuge hat er verwendet?); warum (aus welchen äußeren und inneren Beweggründen hat er die Tat begangen?). Die Aufklärung kann vor allem mit Hilfe von kriminaltaktischen und kriminaltechnischen Mitteln erreicht werden: 1) Unter der Kriminaltaktik ist die Lehre vom taktisch richtigen, d.h. vom technisch, psychologisch und Ökonomisch zweckmäßigen Vorgehen beim Aufklären und Verhindern von kriminellen Taten zu verstehen. Zur Kriminaltaktik werden gerechnet: Arten, Anlässe und Ansatzpunkte der Fahndung (z.B. Planmäßigkeit und Schnelligkeit des Vorgehens), Beweisführung und-sicherung, Vernehmungstechnik und -taktik sowie die Nutzung psychologischer Möglichkeiten zur Verbrechensaufklärung . 2) Unter Kriminaltechnik ist die Lehre von den Werkzeugen, Hilfsmitteln und Verfahren zur Aufklärung oder Verhinderung von kriminellem Verhalten zu verstehen. Das heißt: Der Kriminaltechnik obliegt es, mit natur wissenschaftlichen Methoden und unter Ausnutzung mo derner technischer Hilfsmethoden sachliche Beweise und Spuren zu untersuchen und auszuwerten. Dazu gehören z.B. der genetische Fingerabdruck und die Haaranalyse. Zur Kriminaltechnik zählen z.B. erkennungsdienstliche Maßnahmen (Identifizierung von Personen: Personenfeststellung mit Hilfe von Kriminalphotographie, Personenbeschreibung, daktyloskopisch ausgewerteter Fingerabdrücke oder Datenverarbeitung) und Spurenkunde (Fingerabdrücke, Fussab-drücke, Blutspuren, Sperma, Schweiß usw.). In der Untersuchung sind Beweise von großer Bedeutung. In der Kriminalistik unterscheidet man folgende Arten von Beweisen: Sachbeweise, Sachverständigengutachten, Tatortbefundsberichte, Zeugenaussagen und Vernehmungen von Beschuldigten. Einen besonderen Platz unter den Sachbeweisen nehmen die Spuren ein, die ermöglichen, die Schlussfolgerungen über den Tathergang zu ziehen. Die Spuren als Sachbeweise sind bei der Aufklärung von verschiedenen Verbrechensarten (Diebstahl, Tötungsdelikt usw.) richtig auszuwerten. Das Anwenden neuer Methoden und Werkzeuge bei der Begehung von Straftater durch die Täter macht es notwendig, neue Mittrl v;ur Feststellung, Sicherung und Untersuchung von Spuren zu entwickeln bzw. sie zu vervollkommnen. Laut Strafprozessordnung (StPO) haben die Untersuchungsführer die Beweise zu suchen, zu unmeln, zu sichern und auszuwerten. Dabei gilt es, alleTatsachen miteinander zu vergleichen, um den Tfhiergang zu rekonstruieren und die Arbeitsweise des Täter festzustellen. Zugleich befasst sich die Kriminalistik mit der Ausarbeitung von Methoden und Mitteln der Verbrechensverhütung. |